Wissen Sie eigentlich, wie Sie den Arbeitslohn für Ihre Dienstleister im Versicherungsbereich entrichten?

… beim Autokauf ist das einfach … mit dem Bezahlen der Kaufrechnung sind Sie sowohl mit Arbeiter am Fließband, als auch mit den Angestellten des Autohauses quitt … wer wieviel von Ihrem Geld bekommt ist für Sie intransparent … und interessiert Sie vielleicht auch nicht wirklich …

… im Versicherungsbereich jedenfalls werden Löhne für die Arbeitskräfte entweder als Festgehälter ( vorwiegend im Innendienst ) oder alternativ als Provisionen & Courtagen ( vorwiegend im Außendienst ) bezahlt …

Doch wo kommt das Geld hierfür her? … jedenfalls nicht aus der willkürlichen „Beraubung“ der Versicherten durch die „gierigen“ Versicherungen wie so manche Horror-Szenaristen behaupten … im Gegenteil … via Produktinformationsblatt ( PIB ) und mittels der VVG -konformen Beratungsunterlagen werden die Kunden sogar transparent informiert … da könnte die Autoindustrie sich mal eine Scheibe abschneiden …

Doch besser verständlich wird es für Sie, wenn das Ganze mal an einem Praxis-Fall demonstriert wird …

… also was für Verträge hat denn so Max Mustermann? … und wieviel bezahlt er pro Jahr dafür? …

… und wieviel von diesem Geld wird jetzt als Verwaltungskosten beim Versicherer für die Arbeitslöhne der Arbeitskräfte verbucht ? …

… und jetzt kommt das Spannende bei der ganzen Sache … und  was den wenigstens Versicherungskunden bewußt ist …

… der Sachwalter meiner Interessen oder der Versicherungsvertreter als Auge und Ohr der Versicherung an meinem Couchtisch …

Sie haben das Recht festzulegen, wer dieses Arbeitshonorar bekommen soll …

… doch wenn Sie es versäumen, via Mandat den Versicherer von Ihrem Willen in Kenntnis zu setzen, dann werden Sie automatisch dem Callcenter-Service mit den allseits beliebten RoboterTelefonschleifen

… oder einer hauseigenen Versicherungsagentur zugeordnet … und wenn Sie dann noch verschiedene Versicherer im Paket haben, dann brauchen Sie sich auch nicht wundern, wenn die Vertreter bei Ihnen Schlange stehen … denn die Verkaufspflicht für Neugeschäft, „charmanterweise“ intern oft als Renn-Listen verwaltet,  sitzt gemäß Vertrag mit seinem Auftraggeber jedem Versicherungsvertreter akut im Nacken …

… deshalb wechseln auch viele Vertretern nach mehr oder weniger erfolgreichen Jahren auf der Drücker-Seite ins Lager der Sachwalter über … denn hier ist der/die Mandant/in der Auftraggeber … und der fordert naturgemäß  Vertragsservice und im Schadenfall die Vertretung der Kundeninteressen gegenüber dem Versicherer … und würde normalerweise bei Verkaufsdrängelei sofort und fristlos mit Mandatskündigung antworten …

… doch dies hat ein solide arbeitender Sachwalter nicht nötig … denn zufriedene Kunden zahlen gerne die obigen 134,78 € Arbeitslohn … wenn dann noch die ehrlichen Empfehlungen hinzukommen, dann beschert dies dem Sachwalter stabile Bestandseinnahmen … 

… und wenn der Schlendrian im Laufe der Jahre Einzug halten sollte, dann kann der Mandant auch ganz fix das Mandat kündigen, und sich einen neuen Sachwalter suchen … das ist ( fast ) wie in einer Ehe … wer sich nicht tagtäglich mit positiven Leistungen um den Partner bemüht, der läuft Gefahr im Regen zu stehen …

Also eine Win-Win-Situation für Sachwalter und Mandant/in … was will man mehr …

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