Ärzte, Juristen, Steuerberater oder Sachwalter … all diese Berufsgruppen haben eines gemeinsam

… und das ist staatlich geprüftes Wissen über ihr Fachgebiet … und ihre Arbeit kostet immer Geld …

… im Medienzeitalter 5.0 gibt es aber noch die weite Welt der Journalistenberatungen … zu Gesundheitsfragen, zu Rechtsproblemen, zum Steuernsparen und natürlich die allseits beliebten Versicherungsempfehlungen … oft viel Tam-Tam und wenig Ahnung von der gelebten Praxis

Tipps ohne Ende, und alles natürlich ( scheinbar ) gratis  … zuzüglich des Nachplapperns dieser Ergüsse via Stammtischrunden oder Chat-Gruppen …

Was unterscheidet nun  diese beiden Welten aus Verbrauchersicht …

… die einfache Variante kann man am besten am Beispiel des Brillen-Kunden erklären …

  • wenn man die Augen beim Optiker vermessen läßt, dann ist diese Dienstleistung kostenfrei … sofern man die Brille dann dort auch kauft …
  • wenn man die Augen beim Augenarzt vermessen läßt kostet das immer Geld, auch wenn man keine Brille dort kaufen kann … dafür kontrolliert der Profi aber auch die Gesundheit der Augen …

Aber jetzt mal zu den wirklich wichtigen Fakten im Umgang mit diesem Thema …

Was spricht für eine Journalistenberatung ?

  • via Internet ist sehr viel Journalistenwissen kostenfrei erhältlich …
  • via gekaufter Printmedien sind die Kosten minimal bis überschaubar …
  • Journalisten verdienen aktiv kein Geld am Produktverkauf.

Was spricht gegen eine Journalistenberatung ?

  • ihr Einkommen refinanziert sich zum Großteil über die geschalteten … Werbebotschaften der Produktgeber in den jeweiligen Medien … Journalisten leben also passiv vom Produktverkauf … die berühmte Schere im Kopf, denn wer bezahlt schon Werbung bei kritischen Medien …  quasi die Provision durch die Hintertür
  • kein Journalist muß sich einer staatlich kontrollierten Prüfung zu Fachkenntnissen für die Bewertung des eigenen Recherchewissen stellen …
  • Journalisten können ( fast alles ) schreiben … Kluge Recherche oder Bullshit? … Sie stehen (fast ) immer unter dem Schutz der Pressefreiheit
  • wenn Sie einer trüben journalistischen Beratungsquelle folgen, und dadurch einen Schaden erleiden, dann können Sie diesen obskuren Berater niemals haftbar machen.

Was spricht für eine Fachberatung beim Profi ?

  • wenn Sie die Abwicklung des von Ihnen gewünschten Produktes bei ihm erledigen, dann erhalten Sie die Fachberatung ohne separate Rechnungslegun
  • gemäß der gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen sich Produktvermittler einer Lizenzierung stellen, und stehen während der Dauer Ihrer Berufsausübung unter staatlicher Aufsicht …
  • ein Sachkundenachweis ist Bestandteil der Lizenzierung …
  • jedes Jahr muß der Profi ein Update zur Weiterbildung nachweisen …
  • im Unterschied zum Versicherungsvertreter können Sachwalter Produkte auch provionsfrei vermitteln … sie vereinbaren dann eine separate Honorarvergütung für den geleisteten Arbeitsaufwand … Sie können also immer frei wählen, wie Sie die Arbeit Ihres Dienstleisters entlohnen …
  • Sachwalter sind unabhängig vom Produktgeber … Sie stehen auf Seiten der Mandanten, und vertreten die Interessen ihrer Mandanten gegenüber den Produktgebern …
  • … aber das allerwichtigste ist … egal ob Versicherungsvertreter oder Sachwalter … jeder Produktvermittler muß per Gesetz eine Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung nachweisen … denn auch Vermittler sind nur Menschen, und Menschen können irren … so werden die Kunden bzw. Mandanten bei Beratungsfehlern des Vermittlers geschützt.

Was spricht gegen eine Fachberatung beim Produktvermittler ?

  • Versicherungsvertreter und Banktresenverkäufer stehen unter der Fuchtel Ihres Arbeitgebers … Umsatzgenerierung ist Ihre Arbeitsaufgabe … die Wahrnehmung der Kundeninteressen hat immer Nachrang … hier sind die klassischen Verkäufertypen gefragt …
  • auch die alternative Wahl eines Sachwalter schützt nicht davor, eventuell einem „schwarzen Schaf“ zu begegnen … Sie müssen auch hier stets wachsam bleiben …
  • Produktvermittler stehen unter gesetzlicher Aufsicht … sie müssen Ihre Arbeit protokollieren, und sind verpflichtet viele Dokumente zu übergeben … diese Bürokratie empfinden viele Menschen als lästig, obwohl sie Ihrem Schutz vor Falschberatung dient.

Ich denke Sie sind alt genug, um in diesem Umfeld eine kluge Entscheidung gemäß Ihrer Bedarfslage zu treffen …

… denn schließlich gibt es auch flexible Kombinationsmöglichkeiten beider Welten …

… ich als Sachwalter begrüße es, so wie viele meiner Kollegen, wenn die Mandanten mit guten Vorkenntnissen zu uns kommen …

… und ich empfehle unserer Mandantschaft auch hochwertige Artikel von Fachjournalisten … doch diese Beiträge sind naturgemäß immer allgemein gehalten … Sie können niemals die individuelle Beratung zu Ihrer konkreten Lebenssituation ersetzen …

… in der Apotheke können Sie problemlos viele Medikamente auch ohne Rezept vom Arzt käuflich erwerben … und ebenso können sie beim Sachwalter auch Produkte bekommen, ohne dass Sie eine Fachberatung in Anspruch nehmen …

Niedrigpreissuche via Vergleichsrechner

… und natürlich können Sie auch den Rahmen-Service zu den eigenverantwortlich gewählten Verträgen kostenfrei nutzen … der Sachwalter muß hierfür gemäß den gesetzlichen Vorgaben  lediglich Ihren Willen zum Beratungsverzicht in Schriftform dokumentieren …

Kostenfrei wählbare Varianten der Zusammenarbeit

Drei Blatt Papier und zwei Unterschriften … so einfach geht das heutzutage … auswählen & ausdrucken und …

PDF-SCAN an:   zusendung-dokumente@mail.de

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